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„Das Inspirierendste, was ich jemals gesehen habe“: In den sozialen Netzwerken regnet es Bewunderung für den Extremsportler Arda Saatçi, der sich von einem verpassten Rekord nicht stoppen lässt.

Eigentlich wollte Arda Saatçi etwas schaffen, das selbst unter Ultraläufern als nahezu unmöglich gilt: 600 Kilometer in nur 96 Stunden – vom glühend heißen Death Valley bis zum Santa Monica Pier in Los Angeles. Vier Tage lang lief der 28-jährige Berliner durch Wüstenhitze, über endlose Highways und später durch die Vororte von Los Angeles. Temperaturen von über 40 Grad, Schlafmangel und körperliche Erschöpfung machten den Versuch zu einer Tortur. Schon unterwegs wurde deutlich, wie brutal die Strecke wirklich war: Saatçi kämpfte mit Kreislaufproblemen, Schmerzen und Dehydrierung.

Am Ende verfehlte er sein Ziel. Nach Ablauf der 96 Stunden hatte Saatçi statt der geplanten 600 erst 458 Kilometer geschafft – rund 142 Kilometer weniger als geplant. Trotzdem brach er den Lauf nicht ab. Der 28-Jährige entschied sich weiterzulaufen, obwohl kein Rekord mehr zu holen war. 

Fans feiern Arda Saatçi fürs Weitermachen

In einem emotionalen Statement sagte er, an die Zuschauer seines Livestreams gerichtet: „Ich mag vielleicht nicht der Schnellste oder der Stärkste sein. Aber ich werde niemals aufgeben.“ Viele Fans empfanden gerade diesen Moment als eindrucksvoller als einen möglichen Rekordlauf.

Saatçi gehört seit einigen Jahren zu den bekanntesten deutschen Extremsport-Influencern. Der Berliner wurde vor allem durch extreme Lauf- und Ausdauerprojekte bekannt, bei denen körperliche Grenzerfahrungen und mentale Disziplin im Mittelpunkt standen. Auf Youtube folgen ihm inzwischen rund 1,3 Millionen Menschen, auf Instagram etwa 1,9 Millionen. Bekannt wurde er unter anderem mit Langdistanzläufen durch Japan oder spektakulären Ausdauer-Challenges, die er oft live dokumentiert. 

Arda Saatçi geht es um mehr als Rekorde

Dass Saatçi trotz des Scheiterns einfach weiterlief, bescherte ihm viel Anerkennung. Tausende verfolgten den Livestream trotz Ablauf der Zeit weiterhin rund um die Uhr, andere Streamer und Influencer feuern ihn öffentlich an. „Unglaubliche Leistung! Weiter geht’s“, schrieb ihm etwa Andrej Mangold, der RTL-„Bacherlor“ von 2019. In anderen Instagram-Kommentaren heißt es „Komplett egal, ob er es am Ende schafft oder nicht, er ist ein Mensch, den die heutige Welt braucht und das ist alles was zählt“, „Diese Woche war das Inspirierendste, was ich jemals gesehen habe!“ oder: „Du bist so eine Maschine“. 

Eines scheint aber klar: „Arda, wir stehen alle hinter dir!" – das ist die häufigste Botschaft, die im Livestream des Extremsportlers immer wieder kommentiert wird. Dort schauen auch während der letzten Stunden des Laufs noch rund 200.000 Fans in Echtzeit zu.

wt

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