Drei Tage nach dem Champions-League-K.o. gegen Paris Saint-Germain hat der FC Bayern seine Pflichtaufgabe beim Abstiegskandidaten VfL Wolfsburg mit viel Mühe gemeistert. Die Münchner siegten nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit 1:0 (0:0). Damit wartet auf den Drittletzten Wolfsburg am letzten Spieltag ein Abstiegs-Endspiel beim punktgleichen Vorletzten FC St. Pauli.
Da Wolfsburg und auch zuvor St. Pauli (1:2 bei RB Leipzig) sieglos blieben, haben der 1. FC Köln und Werder Bremen vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Der 1. FC Heidenheim, der drei Punkte hinter Wolfsburg und St. Pauli liegt, könnte mit einem Sieg am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) in Köln das Abstiegsrennen noch spannender machen.
Michael Olise (56.) schoss den Münchner Sieg in Wolfsburg heraus. In der ersten Halbzeit hatte Torjäger Harry Kane erstmals in der Bundesliga einen Elfmeter verschossen, nachdem er zuvor in 24 Versuchen immer getroffen hatte (36.). Um diesen Strafstoß, bei dem der Engländer weggerutscht war, gab es durchaus Diskussionen. Ein Wolfsburger soll den Elfmeterpunkt zertrampelt haben.
Die Wolfsburger mussten sich nicht nur über die Niederlage ärgern, sondern auch über den Umstand, dass sie mit Leistungen wie an diesem Abend niemals in so große Abstiegsgefahr geraten wären.
„Weltklasse“, urteilt Matthäus über Urbig
Gerade in den ersten 45 Minuten erspielten sie sich viele Chancen, scheiterten aber immer wieder an ihren Nerven oder am überragenden Bayern-Torwart Jonas Urbig. „Weltklasse“, lobte Lothar Matthäus bei Sky den Schlussmann: „Wolfsburg hätte in Führung gehen müssen.“ Kurz vor dem Abpfiff traf Svanberg dann völlig frei vor Urbig auch noch den Pfosten. Am Ende stand es in der Torschuss-Bilanz 17:16 für die Gastgeber.
Beim VfL stach zudem das Fehlen von Mohammed Amoura ins Auge. Der Offensivspieler wurde bereits zum zweiten Mal in dieser Saison aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen. Wegen eines Vorfalls im Training fehlten sowohl der algerische Stürmer als auch Mittelfeldspieler Kevin Paredes im Kader.
„Es gibt in solchen Situationen, wo wir stehen, keine zwei Meinungen. Die Disziplin muss da sein und die war nicht da in dem einen Moment im Training“, sagte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking bei Sky. „Dann müssen wir mit der Konsequenz leben. Die anderen Spieler werden das auffangen.“
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