Dem SC Paderborn geht im engen Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga scheinbar die Luft aus. Das 2:2 (0:1) am Freitagabend im Heimspiel gegen den Karlsruher SC war die vierte sieglose Partie in Serie für die Ostwestfalen. Sie stehen am vorletzten Spieltag in der Tabelle mit 59 Punkten zwar vorübergehend auf Rang drei, aber der Zweite SV Elversberg (59 Punkte) und Verfolger Hannover 96 (58) spielen erst noch an diesem Wochenende.
Dabei traf Filip Bilbija (20. Minute) früh zur Führung, doch Mika Baur (37.), der nur den Pfosten traf, und Nick Bätzener (45.) sowie Laurin Curda (64.) verpassten es, den Vorsprung auszubauen. Stattdessen drehten Fabian Schleusener (75.) und Shio Fukuda (79.) innerhalb von Minuten zunächst die Partie zugunsten der bis dahin passiven Gäste. Sebastian Klaas (85.) gelang immerhin noch der Treffer zum 2:2-Endstand.
Doch das Remis macht den dritten Bundesliga-Aufstieg der Paderborner Vereinsgeschichte unwahrscheinlicher. Zwar stand die Mannschaft von Trainer Ralf Kettemann in dieser Saison lange auf einem der ersten beiden Tabellenplätze, fiel aber zuletzt auf Rang vier zurück. Nun haben sie es auch noch verpasst, mit einem Heimsieg gegen den KSC die Konkurrenten vor deren Aufgaben unter Druck zu setzen.
Bielefelder Rückschlag im Abstiegskampf
Arminia Bielefeld hat im Abstiegskampf einen deutlichen Rückschlag erlitten. Beim 1. FC Kaiserslautern verlor die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat, der das Spiel aufgrund einer Rot-Sperre von der Pressetribüne des Fritz-Walter-Stadions aus verfolgte, mit 0:2 (0:2).
Statt vorzulegen haben die Ostwestfalen nach dem Auftakt des vorletzten Spieltages als Tabellen-13. nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der FCK durfte nach zuvor drei Niederlagen in Folge mal wieder einen Sieg bejubeln und sprang mit 49 Zählern auf Rang sechs.
Für Jannik Rochelt (rechts) und Arminia Bielefeld bleibt es bis zum letzten Spieltag spannendVor 48183 Zuschauern auf dem Betzenberg foulte Tim Handwerker nach 15 Minuten Maxwell Gyamfi im Strafraum und Schiedsrichter Tobias Welz entschied auf Foulelfmeter. Morten Ritter verwandelte souverän zum 1:0 (15.). Der Routinier war dann auch am zweiten Lauterer Tor beteiligt, als er in der 29. Minute die Vorarbeit zum 2:0 von Simon Asta lieferte. Nach Wiederanpfiff war die Arminia um den Anschlusstreffer bemüht, wurde aber trotz viel Einsatz kaum mal vor dem Tor gefährlich.
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