Es war laut in diesen Minuten vor dem Anpfiff. Sehr laut. Die Bayern-Fans machten mächtig Stimmung, Vincent Kompany verstand zunächst nicht alles, was ihn der DAZN-Reporter so kurz vor dem Halbfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain (ab 21.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) da auf dem Münchener Rasen fragte. „Ich vermute, es geht um die Stimmung?“, fragte er. Der Reporter nickte. „Wichtig ist, dass Spieler eine Rolle in diesem Spiel spielen. Jetzt ist dieser Moment: Das letzte Champions-League-Spiel, das man zuhause spielen kann. Und da brauchen wir noch einmal alle Kraft zusammen“, sagte er.
Nach dem 4:5 in Paris, diesem als „Jahrhundertspiel“ gepriesenen Schlagabtausch, muss Kompany mit seinem Team daheim mit zwei Toren Differenz gewinnen, um den Titelverteidiger zu entthronen. Eine Führung mit einem Tor nach 90 Minuten würde Verlängerung bedeuten. Auch auf ein Elfmeterschießen wären Kompanys Profis vorbereitet.
Ob er was ändern werde? „Wir dürfen niemals verlieren, was uns stark macht. Und das ist auch, was Paris so stark macht: Dass sie das niemals verlieren, dass sie das immer bringen. Und das wollen wir auch bringen“, bekräftigte er.
„Ich habe volles Vertrauen in ihn“, sagt Bayern Münchens Trainer
Also Manege frei für die Stürmerstars: Bayerns 101-Tore-Sturm mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz misst sich beim zweiten Offensiv-Showdown mit dem PSG-Trio Ousmane Dembélé, Chwitscha Kwarazchelia und Desiré Doué. Alle drei Bayern-Angreifer trafen im Hinspiel. Weltfußballer Dembélé und der bärenstarke Georgier Kwarazchelia schnürten sogar Doppelpacks. Dem Angriffsrausch im torreichsten Halbfinalspiel der Königsklasse-Historie hatten die Abwehrreihen im Prinzenpark kaum etwas entgegenzusetzen. Wahrscheinlich ist es das wichtigste Spiel meiner Trainerkarriere“, sagte Kompany.
Er setzte bis auf eine Ausnahme auf die Elf, die schon vor einer Woche erst unter die Räder zu geraten schien, dann eine unglaubliche Aufholjagd startete. Statt Alphonso Davies ließ Kompany nun Konrad Laimer als linken Verteidiger auflaufen. „Alphonso habe ich schon in Paris zur Pause ausgewechselt, eine Vorsichtsmaßnahme. Jetzt ist er wieder dabei. Das ist positiv. Der wird wahrscheinlich auch eine Rolle spielen heute“, sagte Kompany. Doch einer wie Laimer sei „die ganze Saison stabil gewesen und hat schon oft gegen Paris gespielt und hat das immer gut gemacht. Ich habe volles Vertrauen in ihn.“
Laimer und das Team hörten als letztes von Kompany, bevor sie die Kabine verließen, diesen Satz von ihm, wie er verriet: „Wir haben verdient, zu träumen. Aber jetzt müssen wir das noch mal auf den Platz bringen.“
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