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In der spektakulären Partie zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern weigert sich ein Balljunge, Manuel Neuer den Ball zu geben. Der blieb dennoch cool.

Es ist eine Unsitte im Fußball: Balljungen der Heimmannschaft verweigern oder verzögern die Herausgabe des Balls an den gegnerischen Spieler, um zu provozieren oder Zeit zu gewinnen. Das ist nun Bayern-Keeper Manuel Neuer im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain widerfahren. Die Partie endete 5:4 für PSG.

Der übertragende Sender Amazon Prime veröffentlichte nach dem Spiel einen kurzen Clip, der zeigt, wie Neuer sich den Ball hinter dem Tor holen möchte. Doch der Balljunge, der hinter der Bande steht, will das Spielgerät nicht herausgeben. Stattdessen provoziert er Neuer, indem er den Fuß auf dem Ball hat und sich zurückbewegt. Neuer fordert den Teenie daraufhin offensichtlich auf, den Ball zu übergeben – ohne Erfolg. Der Torwart bleibt ruhig und wendet sich ab.

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Bayern-Fans fordern: Balljunge und PSG gehören bestraft

„Das muss man sich erstmal gegen den GOAT Manuel Neuer trauen!“, schrieb der Streamingdienst dazu. In den sozialen Medien forderten Bayern-Fans eine Bestrafung für den Balljungen und PSG.

Das unfaire Verhalten ist in den vergangenen Jahren immer häufiger zu beobachten gewesen. Deshalb hat die Deutsche Fußball Liga zu Beginn der aktuellen Saison ein neues Konzept empfohlen. Balljungen sollen den Ball nur noch auf kleine Hüttchen am Spielfeldrand legen. Von dort können die Profis den Ball selbst aufnehmen. Es gibt keine Verzögerungen mehr. Das Konzept ist nicht verpflichtend und wird nicht von allen Bundesliga-Klubs praktiziert. Fairer ist es auf jeden Fall.

tis

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