Eine Woche nach den schweren Krawallen beim Spiel gegen Hertha BSC hat Dynamo Dresden im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen eminent wichtigen Sieg beim 1. FC Nürnberg erzielt. Die effektiven Sachsen gewannen nach einem Eigentor von FCN-Verteidiger Henri Koudossou (55. Minute) und einem Kontertreffer von Ben Bobzien (83.) überraschend mit 2:0 (0:0) und jubelten über drei wertvolle Punkte.
Das Hochrisikospiel im mit 45.000 Zuschauern ausverkauften Max-Morlock-Stadion verlief auf den Rängen ohne Zwischenfälle. 500 Polizeibeamte waren im Einsatz. Die mehr als 8.000 mitgereisten Dynamo-Anhänger feierten ihr Team lautstark. Dresden hat nun 32 Punkte, der offensiv erfolglos anrennende „Club“ verharrt bei 37 Zählern.
In der Nacht vor der Partie in Nürnberg hatte die Polizei eine Massenschlägerei rivalisierender Fußballfans in Thüringen verhindert. Wie die Beamten am Samstagmorgen in Erfurt mitteilten, hatten sich Anhänger von Dynamo Dresden und dem 1. FC Nürnberg zu einer nächtlichen Schlägerei in der Nähe von Eisfeld in Thüringen verabredet – teilnehmen sollten etwa 200 Menschen.
Daraufhin zog die Polizei in Dresden Einsatzkräfte aus Thüringen, Sachsen und der Bundespolizei zusammen. Eine bereits beginnende Auseinandersetzung in einem Gewerbegebiet nahe Eisfeld konnte dann durch die Beamten unterbrochen werden. Laut Polizei wurde die Identität von 214 Beteiligten festgestellt, die Staatsanwaltschaft Dresden leitete gegen die Betroffenen Ermittlungsverfahren ein.
Hertha BSC – 1. FC Kaiserslautern 0:1
In Berlin kassierte Hertha BSC bei seiner Aufholjagd im Aufstiegsrennen einen heftigen Dämpfer kassiert. Die Berliner verloren im Olympiastadion 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern. Wie schon häufiger in dieser Saison verpasste die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl die Chance, wirklich nah an die Aufstiegsränge heranzukommen.
Hertha dominierte die Partie vor 53.419 Fans in Halbzeit eins, war vor dem Tor aber nicht zwingend genug. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Mergim Berisha (47. Minute) das Tor des Tages für den FCK.
Die Konkurrenz des Hauptstadtclubs ist am Wochenende noch gefordert. Der Abstand der Hertha auf den Aufstiegsrelegationsplatz kann bei fünf noch ausstehenden Spielen dabei wieder auf acht Zähler anwachsen. Der FCK bleibt hinter den Berlinern auf Rang sieben, hat aber nur noch einen Punkt Rückstand und konnte eine kleine Revanche für die Pokal-Pleite (1:6) in Berlin im Dezember nehmen.
Preußen Münster – Greuther Fürth 0:0
Schlusslicht Preußen Münster und die SpVgg Greuther Fürth treten im Abstiegskampf auf der Stelle. Im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten kamen die Westfalen beim Heimdebüt von Neu-Trainer Alois Schwartz nicht über ein torloses Remis hinaus. Vor 10.279 Zuschauern in Münster boten beide Teams eine Partie auf mäßigem Niveau mit nur wenigen Torraumszenen.
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