Dieser Wechsel dürfte unter den Fans intensiv diskutiert werden. Am Mittwochabend postete Alphonso Davies vom FC Bayern (hat auf seinem Instagram-Account 5,5 Millionen Follower) sieben Fotos und zwei Videos, in denen der 25-jährige Außenverteidiger mit Dosen und verschiedenem Merchandising des österreichischen Energydrink-Herstellers Red Bull zu sehen ist.

Mit der Cap des Unternehmens und einem Fußball-Outfit in dessen weiß-roten Farben sieht der Defensivprofi zwar aus wie ein neuer Spieler von RB Leipzig, dem 2009 von der Red Bull GmbH gegründeten und seither finanzierten Bundesliga-Klub. Doch der Hintergrund seiner Posts ist kein Vereinswechsel.

Davies wird ein neues Werbegesicht des Konzerns. „Ich starte ein neues Kapitel mit Red Bull. Ich bin stolz, ein Teil der Familie zu sein“, schrieb der Kanadier in seinem Instagram-Beitrag.

Doch auch das dürfte nicht jedem beim FC Bayern gefallen – insbesondere der aktiven Fanszene nicht. Die Ultras des deutschen Fußball-Rekordmeisters zeigen mit Gesängen und Plakaten bei Spielen gegen Leipzig und die anderen von Red Bull finanzierten Klubs immer wieder ihre Ablehnung gegenüber dem Engagement des Getränke-Unternehmens im Fußball. Auswärtsspiele bei jenen Klubs werden von den Bayern-Ultras sogar regelmäßig boykottiert.

Sarah Zadrazil hat auch einen Vertrag bei Red Bull

Kritisiert wird vor allem, dass sich die Vereine aus dem Red-Bull-Imperium ihren sportlichen Erfolg nicht traditionell erarbeitet, sondern mithilfe des österreichischen Konzerns erkauft hätten.

Hintergrund: Red Bull ist in Leipzig nicht nur Großsponsor. Der Verein entstand auf Initiative des Unternehmens, das zu 99 Prozent auch Gesellschafter der RasenBallsport Leipzig GmbH ist, in welche die Profi- sowie die Nachwuchsabteilung ausgegliedert sind.

Auch bei anderen Klubs wie Salzburg oder den New York Red Bulls hat Red Bull starken, mehrheitlich sogar bestimmenden Einfluss. Den Bayern-Ultras ist das ein Dorn im Auge.

Nun arbeitet einer der besten Bayern-Spieler mit dem in der aktiven Fanszene so verhassten Red-Bull-Imperium zusammen. Davies ist übrigens nicht der erste Bayern-Profi, der sich dazu entschließt. Sarah Zadrazil von den Bayern-Frauen gehört schon länger zu den Werbegesichtern von Red Bull in Deutschland und Österreich.

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