Ski-Star Lindsey Vonn hält sich die Möglichkeit für eine Rückkehr in den Wettkampfsport trotz ihres Sturzes bei den Olympischen Spielen in Cortina d‘Ampezzo weiterhin offen. Die 41-Jährige erholt sich derzeit weiter von dem verhängnisvollen Unfall im vergangenen Februar in der Abfahrt von Cortina, bei dem sie sich eine schwere Knie- und Unterschenkelverletzung zugezogen hatte. Eine Amputation des Beins stand sogar im schlimmsten Fall im Raum.
In einem Interview des Senders NBC sagte die 2019 schon einmal zurückgetretene Amerikanerin nun, sie habe viel Spaß in der vergangenen Saison gehabt. „Ich habe nie einen Abschiedslauf bekommen“, erklärte die Olympiasiegerin und Gewinnerin von 84 Weltcuprennen. „Das lässt die Tür ein klein wenig offen. Vielleicht würde ich noch ein Rennen bestreiten, um Goodbye zu sagen, oder vielleicht werde ich wieder Rennen fahren. Es könnte Spaß machen, noch einen Lauf zu bestreiten. Wir werden sehen.“
Lindsey Vonn hat sich bei ihrem heftigen Sturz in der Olympia-Abfahrt einen komplizierten Schienbeinbruch zugezogen. Das teilte die Skirennfahrerin bei Instagram mit. „Ich bereue nichts“, so Vonn wörtlich.Auf die Frage, ob sie ein Comeback erwäge, antwortete die 2024 ins Renngeschehen zurückgekehrte Vonn: „Ich meine, sehr zur Bestürzung meiner Familie, ja.“ Sie habe nicht ihre olympische Traumsituation gehabt und fühle sich in der Reha nun sehr isoliert. „Ich muss raus, in der Öffentlichkeit sein und das Leben leben. Das wird mir eine andere Perspektive geben“, erklärte Vonn. Jetzt gerade könne sie nicht sagen, was die Zukunft bringe, weil sie in Gedanken einfach nicht dort sein könne.
Vonns Körper sprach nicht mehr auf die Schmerzmittel an
Sechs Wochen nach dem dramatischen Sturz erinnerte sie sich an die Stunden danach. „Ich hatte so extreme Schmerzen“, erzählte die 41-Jährige dem Magazin „Vanity Fair“, als sie über die Einlieferung in das Krankenhaus sprach. Während sie in einem Computertomografen lag, hätten die Schmerzmittel plötzlich nicht mehr gewirkt. „Ich schrie aus voller Kehle: Holt mich hier raus! Es wollte einfach nicht nachlassen. Es hörte nicht auf. Das hat sich mir tief ins Gehirn eingebrannt.“
Der US-Teamarzt Tom Hackett begleitete die Skirennfahrerin in die Klinik, wo sich die Lage wenige Stunden nach der ersten Operation verschlechterte. „Es wurde immer schlimmer und sie sprach nicht auf riesige Mengen an Fentanyl, Morphin, Oxycodon – einfach auf jedes nur erdenkliche Betäubungsmittel – an“, erinnerte sich der Mediziner.
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