Laut einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes können sich fast zwei Drittel der Berliner Olympische und Paralympische Spiele in der Hauptstadt vorstellen. Auf die Frage des Meinungsforschungsinstituts Dimap, ob man grundsätzlich eine Bewerbung Berlins um das Sport-Riesenevent befürworte, antworteten 38 Prozent mit „ja“, 22 Prozent mit „eher ja“.

Die Ablehnung fällt laut der repräsentativen Studie geringer aus: 18 Prozent sagen „nein“ zu Olympischen Spielen in Berlin, 16 Prozent sagen „eher nein“. An der repräsentativen Online- und Telefon-Umfrage nahmen in der Zeit vom 19. bis 25. März 1205 wahlberechtigte Berliner teil, wie aus der Studie hervorgeht.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner wirbt für die Spiele

„Die Umfrage bestärkt uns auf unserem Weg: Wir werden gemeinsam mit dem Olympiabeauftragten weiter dafür arbeiten, die Berlinerinnen und Berliner und auch den Deutschen Olympischen Sportbund von unserem Konzept für nachhaltige, moderne und inklusive Spiele in Berlin zu überzeugen“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU).

DOSB will im September über deutschen Bewerber entscheiden

Auf die Frage, ob sie grundsätzlich eine Olympia-Bewerbung Deutschlands befürworteten, antworteten 44 Prozent der Berliner mit „ja“ und 13 Prozent mit „nein“.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird Ende September über den deutschen Bewerber entscheiden. Es geht um die Spiele von 2036, 2040 oder 2044. Neben Berlin bewerben sich München, Hamburg und die Rhein-Ruhr-Region.

Im November war eine Umfrage zu einem anderen Ergebnis gekommen. Demnach waren 67 Prozent der Befragten einer repräsentativen Civey-Umfrage, die der „Tagesspiegel“ in Auftrag gegeben hatte, gegen eine Berliner Bewerbung für die Jahre 2036, 2040 oder 2044. 27 Prozent unterstützten die Pläne des Senats, sechs Prozent waren unentschieden.

Zuletzt hatten die Berliner Olympia-Planer eine Kiez-Tour gestartet, um die Bürger zu überzeugen. Inzwischen läuft ein Bürgerforum, das gemeinsam mit Akteuren aus der Stadtgesellschaft und der Online-Beteiligung eine sogenannte „Bürgercharta für Olympia“ erarbeiten soll. Anders als etwa in München gibt es in Berlin aus verfassungsrechtlichen Gründen keinen Bürgerentscheid.

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