Als Spieler holte Zinédine Zidane gemeinsam mit Frankreichs jetzigem Nationaltrainer Didier Deschamps 1998 den WM-Titel. Bald soll Zidane seinen alten Weggefährten beerben.

Die Verpflichtung des früheren Fußball-Stars Zinédine Zidane als neuen französischen Nationaltrainer nach der Weltmeisterschaft im Sommer soll Medienberichten zufolge beschlossene Sache sein. „Ja, ich kenne seinen Namen“, sagte Verbandsboss Philippe Diallo im Interview der Zeitung „Le Figaro“ auf die Frage nach dem Nachfolger von Erfolgscoach Didier Deschamps. Dass es Zidane sein wird, ist in Frankreich ein offenes Geheimnis.

Der Abschied von Deschamps, mit dem Zidane zusammen 1998 den WM-Titel geholt hatte, steht bereits seit Anfang 2025 fest. Der frühere Mittelfeldspieler hatte 2012 das Amt angetreten und die Équipe Tricolore 2018 zum WM-Titel und vier Jahre später ins WM-Finale geführt. Dazu erreichte Deschamps mit Frankreich 2016 das EM-Finale und gewann 2021 die Nations League.

„Die französische Nationalmannschaft gehört zu den besten der Welt, und nicht jeder kann sie trainieren. Wir brauchen jemanden, der viele Kriterien erfüllt und die Unterstützung der französischen Bevölkerung gewinnen kann, denn diese französische Fußballnationalmannschaft gehört dem französischen Volk“, sagte Diallo zur Nachfolge-Regelung.

Zidane führte Real dreimal zum Königsklassen-Triumph

Kriterien, die offenbar Zidane am besten erfüllt. Der 53-Jährige gewann mit Real Madrid zwischen 2016 und 2018 als Trainer dreimal die Champions League. Nach seinem anschließenden Abschied kehrte er 2019 zu den Königlichen zurück und führte den Klub 2020 immerhin noch einmal zur Meisterschaft. Seit 2021 hat Zidane aber keine Trainer-Tätigkeit mehr übernommen.

Wie die französische Sportzeitung „L’Équipe“ berichtet, arbeitet Zidane seit geraumer Zeit bereits an der Zusammenstellung seines Trainer-Teams. Der dreimalige Weltfußballer hatte in der Vergangenheit immer wieder sein Interesse an dem wichtigsten Trainerjob in Frankreich bekundet. „Ich fühle mich in der französischen Nationalmannschaft zu Hause, wo ich fast 12, 13 oder 14 Jahre als Spieler verbracht habe. Natürlich ist das ein Traum, ich freue mich darauf“, hatte er gesagt. Im Sommer dürfte die Ära Zidane dann beim Team um Kylian Mbappé und Co. beginnen.

DPA lw

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