Kurioses Ende einer lange rätselhaften Geschichte: Die verschwundene Meisterschale des deutschen Handball-Meisters Füchse Berlin ist im eigenen Keller der Geschäftsstelle wieder aufgetaucht. Bei einer Inventur hätten Mitarbeiter die Schale hinter Kartons entdeckt, berichtete Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning der Deutschen Presse-Agentur.
Demnach wurde die Trophäe bereits im Februar gefunden. Da die Polizei aber ein zweites Mal Beweise sichern musste, hielten sich die Füchse bislang bedeckt. Zuvor hatte „Bild“ berichtet. „Wir haben umgehend die Kripo informiert. Die Auswertung der Spurensicherung liegt noch nicht vor“, sagte Hanning zu „Bild“.
Da ist das Ding – wieder: Am 8. Juni 2025 feierten die Füchse den Gewinn der MeisterschaftIm November war die Trophäe aus den Räumen der Geschäftsstelle des deutschen Meisters am Gendarmenmarkt verschwunden. Der Klub meldete einen Diebstahl. Die Diebe hatten nach Angaben von Hanning Insider-Wissen, nutzten einen Generalschlüssel und einen Transponder für den Einbruch.
Auftrag für neue Meisterschale storniert
Rund zwei Monate danach hatte die Polizei zwei Verdächtige gefasst und Silberbarren gefunden. Alan Bauer, Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft, sagte damals: „Es ist anzunehmen, dass der Barren auch Teile der mutmaßlich eingeschmolzenen Meisterschale enthält. Dafür bedarf es aber noch weitergehender Untersuchungen.“ Überhaupt stünde man wegen der vielen aufgefundenen Beweismittel erst am Anfang aufwendiger Ermittlungen: „Die Arbeit fängt erst an, jedes Teil muss nun bestimmten Straftaten zugeordnet werden.“
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Die Füchse vermuten, dass die Täter die Schale im Keller der Geschäftsstelle versteckten, um sie später wegzuschaffen. „Das Bekanntmachen der Thematik veranlasste sie vermutlich jedoch dazu, davon abzusehen“, hieß es in einer Mitteilung des Klubs.
Liga-Chef Frank Bohmann hatte den Füchsen Berlin bereits eine neue Trophäe in Aussicht gestellt. „Die ist nun nicht mehr nötig. Der Auftrag wurde storniert“, sagte Hanning.
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