Auf der Suche nach einem Nachfolger für Sportdirektor Sebastian Kehl Borussia Dortmund in Elversberg fündig geworden. Der Sportvorstand des Zweitligisten, Nils-Ole Book, übernimmt die Position ab Mittwoch. Dies wurde am Montagnachmittag fix. Book erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
„Ich verfolge seine hervorragende Arbeit in Elversberg zunächst als Sportdirektor und zuletzt als Sportvorstand schon lange und bin absolut überzeugt, dass Ole fachlich und menschlich sehr gut zu uns passt“, sagte Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, in einer Mitteilung. „Wir haben großes Vertrauen in Ole und seine Expertise, wenn es darum geht, kreative und mutige Ideen auf dem Transfermarkt zu entwickeln.“
Book gilt als entscheidender Baumeister des bemerkenswerten Aufstiegs der SV Elversberg. Unter seiner Verantwortung schaffte es der saarländische Dorfklub von der Regionalliga Südwest bis in die Zweite Bundesliga, wo das Team derzeit Rang zwei belegt – also einen direkten Aufstiegsplatz. Als Sportdirektor und später Sportvorstand bildete er lange ein Erfolgsduo mit Trainer Horst Steffen, der sich nach dem verpassten Sprung in die Bundesliga im Vorjahr zu Werder Bremen verabschiedete.
Nils-Ole Book von der SV 07 ElversbergBook bewies ein tolles Händchen bei Verpflichtungen von Spielern wie Nick Woltemade, Paul Wanner, Fisnik Asllani und Younes Ebnoutalib. Auch den Weggang ihrer besten Spieler kompensierten die Elversberger unter Books Ägide meist erfolgreich. Immer wieder galt der Ex-Profi (unter anderem MSV Duisburg) als Kandidat bei anderen Vereinen, etwa bei Borussia Mönchengladbach.
„Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen“, wird Book in der BVB-Mitteilung zitiert. „Nicht nur deshalb möchte ich der SV Elversberg, allen voran Dominik Holzer, dafür danken, dass ich meine Arbeit in Dortmund direkt beginnen kann.“
BVB wollte Kehls Stelle schnell nachbesetzen
Book hatte seinen Vertrag bei der SVE erst im Oktober 2025 verlängert. Über die Laufzeit machte der Klub damals keine Angaben. Trotz des Kaderumbruchs im Sommer mischt Elversberg nun wieder an der Tabellenspitze mit.
Die Dortmunder wollten die Sportdirektoren-Stelle nach der sofortigen Trennung von Kehl am Sonntag möglichst schnell nachbesetzen. Der 46-Jährige hatte den BVB nach 24 Jahren als Spieler und Funktionär verlassen müssen. Die Entscheidung kam zum damaligen Zeitpunkt überraschend – auch, wenn es im Dortmunder Umfeld immer wieder Kritik an Kehl gegeben hatte.
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