Der frühere Bundestrainer Hansi Flick wird seine Karriere nach seinem Engagement beim FC Barcelona beenden. „Ich habe nicht in meinem Kopf, noch einmal woanders hinzugehen. Das ist mein letzter Klub, es ist mein letzter Job“, sagte der 61-Jährige vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Newcastle United.
Zuvor hatte der frisch wiedergewählte Barça-Präsident Joan Laporta angekündigt, Flicks noch bis 2027 laufenden Vertrag zeitnah zu verlängern. „Wir alle haben die Absicht, den Vertrag zu verlängern. Hansi ist ebenfalls dafür“, sagte der Funktionär beim Sender „RAC1“.
Laut Laporta soll der neue Kontrakt bis 2028 laufen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn er die nächsten fünf Jahre bleiben würde. Fürs Erste werden wir ihn um ein weiteres Jahr verlängern. Denn wir möchten immer, dass er mit einem weiteren Vertragsjahr arbeitet“, ergänzte Laporta, der am Montag als Präsident wiedergewählt worden war. Der 63-Jährige bleibt bis 2031 an der Spitze des katalanischen Traditionsvereins.
Flick hat unterdessen keine Eile, möchte sich lieber auf sportliche Ziele konzentrieren. „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über meine Vertragsverlängerung zu reden“, sagte Flick. „Ich bin hier sehr glücklich, aber ich muss erst mit meiner Familie reden. Es wird die Zeit kommen, dies alles zu diskutieren.“
Vergleich zwischen Hansi Flick und Pep Guardiola
Flick ist seit Sommer 2024 Chefcoach der Katalanen und führte sie gleich in seiner ersten Saison zu Meisterschaft und Pokal. Zuvor holte er mit dem FC Bayern München zahlreiche Titel, ehe er von 2021 bis 2023 die deutsche Nationalmannschaft betreute.
Laporta hofft auf eine lange Zusammenarbeit mit Flick. „Ich würde diese gesamte Amtszeit gerne mit Hansi Flick bestreiten, das würde Stabilität signalisieren und zeigen, dass wir erfolgreich sind“, sagte Laporta.
Flick respektiere den Spielstil von Barça sehr und bringe Varianten eines Profis mit höchstem Anspruch ein. „Er hat das Team mit denselben Spielern funktionieren lassen, die zuvor nicht funktionierten. Er hat der Mannschaft durch seine Klarheit, wenn es darum geht, zu erklären, was er denkt, einen Schub gegeben“, lobte Laporta. Er drücke sich sehr klar aus und habe viel Persönlichkeit in dem, was er sage: „Im Stil von Rijkaard und Guardiola.“
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