Galatasaray Istanbul hat zum Auftakt des Achtelfinales der Champions League erneut den Favoriten geärgert. Der Tabellenführer der türkischen Liga gewann das Hinspiel gegen den FC Liverpool zu Hause mit 1:0 (1:0). In der ersten Runde der K.-o.-Phase hatte Galatasaray mit einem 5:2-Hinspielsieg gegen Juventus Turin bereits ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Rückspiel in Liverpool findet am 18. März statt.

Den emotionalen Höhepunkt gab es schon vor dem Spiel. Die Galatasaray-Fans hatten eine besondere Choreografie für ihren Stürmer Victor Osimhen vorbereitet. Sie erinnerten an dessen verstorbene Mutter. Sie starb, als der Nigerianer noch sehr jung war. „Meine Mutter starb, als ich zwei oder drei Jahre alt war. Zu jung, um mich an irgendetwas zu erinnern – außer daran, dass sie mich im Arm hielt“, hatte Osimhen mal in einem Essay „The Players’ Tribune“ geschrieben. Als er das Zeichen der Fans sah, brach Osimhen in Tränen aus.

Der Siegtreffer gelang Galatasaray bereits in der siebten Minute. Nach einem Eckball vollendete Mario Lemina per Kopfball nach Vorarbeit von Osimhen. In der zweiten Hälfte wurde beiden Teams jeweils ein Treffer aberkannt: Galatasaray wegen einer Abseitsentscheidung (63.), Liverpool aufgrund eines Handspiels (72.). In der Ligaphase hatte sich Galatasaray zu Hause ebenfalls mit 1:0 gegen Liverpool durchgesetzt.

Wirtz vergibt gute Chancen, Sané 90 Minuten auf der Bank

Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz stand nach überstandenen Rückenbeschwerden in der Anfangself von Liverpool. Er hatte in einem wilden Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten direkt zu Beginn zwei gute Möglichkeiten. Schon nach zwei Minuten konnte er einen katastrophalen Fehlpass auf Seiten der Gastgeber nicht verwerten. Er schoss aus gut 30 Metern am leeren Tor vorbei. Seinen zweiten Abschluss platzierte er zu zentral (16.).

Einen bitteren Abend erlebte trotz des Sieges auch Leroy Sané. Der Nationalspieler, der von Bundestrainer Julian Nagelsmann kürzlich erst noch in den Fokus seiner Planungen gerückt worden war, blieb die gesamte Partie auf der Bank. Der ehemalige DFB-Kapitän İlkay Gündogan wurde in der Nachspielzeit noch eingewechselt.

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