Auch ohne Harry Kane hat der FC Bayern mit einem weiteren Torfest den nächsten Schritt zum 35. Meistertitel vollzogen. Das lockere 4:1 (2:0) in einem total einseitigen Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Mönchengladbach war für die Münchner der ideale Einstieg in einen intensiven März.

Schon Dienstag wird es ernst in der Champions League, wenn der Rekordmeister zum Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta Bergamo gastiert. Dann wohl wieder mit Kane im Sturm. Anstelle des führenden Liga-Torschützen, der wegen einer Wadenprellung fehlte, erzielten vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena der starke Luis Díaz (33. Minute), Konrad Laimer (45.+1), Jamal Musiala (57.) und Nicolas Jackson (79.) die Treffer. Gladbach gelang durch Joker Wael Mohya nur noch der Treffer zum Endstand (89.).

Musiala vertrat dabei den angeschlagen fehlenden Kane souverän am Elfmeterpunkt. Es war der erste Liga-Treffer des lange verletzten Jungstars seit dem 4. April 2025.

Gladbach harmlos – und Rot für Reitz

Die harmlosen Gladbacher waren von einem Bonuspunkt im Abstiegskampf meilenweit entfernt. Und sie mussten nach der Roten Karte für Kapitän Rocco Reitz, der Jackson beim Elfmeter gefoult hatte, auch noch über eine halbe Stunde in Unterzahl durchhalten.

Neue Sorgen bei den Bayern gibt es derweil um Manuel Neuer. Der nach einem Muskelfaserriss in der Wade ins Bayern-Tor zurückgekehrte Kapitän war 45 Minuten weitgehend arbeitslos. Zur Pause blieb der fast 40-Jährige dann in der Kabine. Nur eine Vorsichtsmaßnahme – oder mehr? Jonas Urbig kam. Und der 22-Jährige hatte gegen zehn Gladbacher auch fast nichts zu tun – bis auf das Gegentor in der Schlussphase.

Bayern-Trainer Vincent Kompany leistete sich den Luxus, neben Kane noch weitere Stammkräfte wie Michael Olise, Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic oder Serge Gnabry und Josip Stanisic für Bergamo zu schonen. Andere durften sich zeigen. Gerade in der Offensive, in der neben Jamal Musiala und Lennart Karl auch mal wieder Jackson auf der Kane-Position auflaufen durfte.

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