In Auckland endete der SailGP-Auftakt dramatisch. Vor mehr als 10.000 Zuschauern im Segelstadion am Waitemata Harbour kam es zu einem heftigen Crash zwischen den Black Foils aus dem Gastgeberland Neuseeland und dem DS Automobiles Team aus Frankreich.
Dabei wurden zwei Segler verletzt und die Boote demoliert. Über die Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine Angaben. Beide Teams können an diesem Wochenende nicht mehr starten.
Vor der Kollision war der Rennkatamaran der Neuseeländer bei stark böigen Winden mit fast 90 Kilometern pro Stunde sehr hoch über das Wasser gerast. In der Folge verloren Steuermann Peter Burling und seine Crew offensichtlich die Kontrolle über das Boot. Von hinten rauschten die ähnlich schnellen Franzosen ohne Ausweichchance über das neuseeländische Heck und in die Bordwand der Franzosen.
Zwei Sportler im Krankenhaus
Zu den beiden in ein Krankenhaus gebrachten Seglern machte SailGP zunächst keine genaueren Angaben. In einem ersten Statement hieß es, sie seien „stabil“. Frankreichs Steuermann Quentin Delapierre sagte: „Ich kann nicht wirklich etwas über den Unfall sagen. Mein Hirn ist voller Wolken. Alles ging so schnell.“
Für die in der Weltliga mitfavorisierten Neuseeländer ist es nach einer Kollision mit den Schweizern beim Saisonauftakt in Perth im Januar bereits der zweite Ausfall in Folge. Der Renntag in Auckland wurde nach dem Unfall abgebrochen.
Die Rennen werden in der Nacht zu Sonntag fortgesetzt. Team Germany lag nach schwachen Starts und einer starken Aufholjagd in Lauf eins zunächst auf Platz acht.
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