Donald Trump hält ihn für „eine fürchterliche Wahl“. Dem Rapper Bad Bunny wird in der Nacht auf Montag die Ehre zuteil, der musikalische Topact der Halbzeit-Show beim 60. Super Bowl zwischen New England und Seattle in San Francisco zu sein.
Doch vielen Konservativen ist er nicht amerikanisch genug. Dabei ist Bad Bunny im Gegensatz zu vielen Künstlern in den vergangenen Jahren beim Super Bowl tatsächlich US-Amerikaner, wenn auch aus Puerto Rico. Die Einwohner der Karibikinsel besitzen per se die US-Staatsbürgerschaft – wählen dürfen sie in den USA aber nicht. Das könnten sie nur, wenn sie ins Kernland übersiedeln würden.
Viele Puerto Ricaner haben dies in der Vergangenheit getan. Doch wer es in diesen Zeiten wagt, läuft Gefahr, von Trumps Einwanderungspolizei ICE drangsaliert zu werden. Als ihm kürzlich ein Grammy verliehen wurde, sagte Bad Bunny: „Wir sind keine Wilden. Wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner!“
Kid Rock und Country-Stars für Donald Trump
Trump sagte, Bad Bunny, der meistgestreamte Künstler 2025, sei nicht populär genug. Der POTUS will ohnehin nicht nach San Francisco kommen. Es sei zu weit.
Er will sich das Spektakel im Fernsehen ansehen. In der Halbzeit dürfte er switchen – zur alternativen „All-American Halftime-Show“. Die produziert Turning Point USA, eine vom rechten Aktivisten Charlie Kirk gegründete Organisation. Die Künstler dort – der Heartland-Rocker Kid Rock sowie einige Country-Stars und -Sternchen.
Oliver Müller ist seit vielen Jahren Sportreporter und berichtet regelmäßig für WELT. Er ist zudem Podcaster.
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