Die Minions sind bekannt dafür, nicht klein beizugeben. Die blau-gelben Kerlchen wuseln sich fluchend durch ihre Leben und begeistern so seit zehn Jahren Kinder und Erwachsene. Offensichtlich auch Eiskunstläufer Tomas-Llorenc Guarino Sabaté. Der Spanier absolviert in dieser Saison sein Programm mit blauer Latzhose und gelbem Shirt. Bei seiner Kür tanzt und springt er dabei zur Musik „Papaya (Vaya Papayas)“ aus dem Minions-Film.

Zuletzt avancierte der 26-Jährige bei der Europameisterschaft zum absoluten Publikumsliebling, obwohl er nur auf dem 18. Platz landete. Diese Kür will Sabaté auch bei den Olympischen Spielen in Mailand laufen. Doch wenige Tage vor den Spielen machte ihm Universal Pictures, das die Rechte an den Minions hält, einen Strich durch die Rechnung. Die Filmgesellschaft untersagte Sabaté die Nutzung des Liedes.

„Leider wurde ich nur wenige Tage vor der Olympiaeröffnung darüber informiert, dass es mir aufgrund von Problemen bei der Urheberrechtsfreigabe nicht mehr erlaubt ist, dieses Programm zu verwenden“, schrieb Sabaté bei Instagram. Dies vergangenen Freitag zu erfahren, so kurz vor dem größten Wettkampf meines Lebens, sei unglaublich enttäuschend gewesen: „Trotzdem werde ich mich dieser Herausforderung stellen und alles tun, um das Beste aus der Situation zu machen.“

„Copyright-Rechte können eine Herausforderung sein“

Dabei hatte der spanische Meister alle erforderlichen Schritte befolgt und die Musik bereits im August beim Eiskunstlaufverband ISU eingereicht. „Copyright-Rechte können eine Herausforderung in allen künstlerischen Sportarten mit sich bringen“, teilte die ISU mit.

Sabaté hat sich dieser Herausforderung gestellt und gekämpft wie ein Minion. Mit Erfolg. Einen Tag nach dem Verbot folgte die große Erleichterung. Er dürfe doch mit der Musik auftreten, schrieben die Olympia-Macher auf ihrer Internetseite unter Hinweis auf Angaben des Sportlers.

„Wegen Euch hat Universal Studios es sich noch einmal überlegt und die Rechte offiziell für diesen einen besonderen Anlass gewährt“, schrieb Guarino und dankte seinen Followern, die die erste schlechte Nachricht geteilt und ihn so unterstützt hätten. Es gebe noch ein paar Dinge zu klären bei den anderen zwei Musikstücken seines Programms, aber er sei „schon ganz nah dran“, das zu erreichen.

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