Marc-André ter Stegen erleidet im Kampf um einen Platz im WM-Tor einen herben Rückschlag. Der Fußball-Nationaltorwart hat sich erneut schwerer verletzt. Er zog sich beim Spiel am vergangenen Samstag seines Leih-Klubs FC Girona gegen Real Oviedo (0:1) eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zu. Das bestätigte sein Klub auf X. Zuvor hatten mehrere spanische Medien berichtet. Er werde sich weiteren Untersuchungen unterziehen, um die Diagnose zu überprüfen und eine Prognose treffen zu können, schrieb der FC Girona.
„Die Prognose ist nicht gut, und obwohl der Spieler noch weitere medizinische Untersuchungen abwarten muss, deuten erste Anzeichen auf eine mögliche Ausfallzeit von zwei oder mehr Monaten hin“, hieß es beim Radiosender SER Catalunya.
Damit würde ter Stegen für die Länderspiele im März in der Schweiz (27. März) und gegen Ghana (30. März) ausfallen. Laut der Berichte sei auch ein vorzeitiges Ende der Leihe mit dem FC Barcelona denkbar. Dazu wolle Barça aber noch die endgültige Diagnose abwarten.
In Barcelona wurde ter Stegen von Trainer Hansi Flick degradiert. Die Aussicht auf Spielzeit, entscheidendes Kriterium für Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Nominierung, würde in diesem Szenario drastisch schwinden.
Ter Stegens lange Leidenszeit
Ter Stegen hat gerade erst eine lange Leidenszeit hinter sich. Der 33-Jährige verpasste mit einem Patellasehnenriss weite Teile der Saison 2024/25. Auch in dieser Saison fiel ter Stegen mit einer Rückenverletzung lange aus.
Seinen Platz im Tor der Nationalelf übernahm in seiner Abwesenheit Hoffenheims Oliver Baumann. Beim FC Girona wollte der Torwart nun zu alter Form zurückfinden und sich für die WM empfehlen. Das Weltturnier steigt im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko.
Nach seinem Debüt in der vergangenen Woche erhielt ter Stegen dann auch viel Lob in den spanischen Medien. „Ter Stegen gibt den Ton an: eine Parade, die für Girona Gold wert ist“, schrieb „Sport“ etwa nach dem 1:1 gegen den FC Getafe. Im zweiten Spiel für seinen neuen Klub folgte nun die Verletzung.
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