Beim HSV gibt es nach dem Skandal um Ex-Boss Stefan Kuntz den nächsten Ärger. Dieses Mal ist ein Spieler des Bundesliga-Aufsteigers betroffen. Nach „Bild“-Informationen wurde Offensivstar Jean-Luc Dompé (30) betrunken am Steuer erwischt. Der Verein bestätigte dies inzwischen. „Dompé war am vergangenen Sonntag (25. Januar) im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten worden. Hierbei hat die Polizei bei der Atemkontrolle Alkohol festgestellt“, gab der Klub in einer Mitteilung bekannt. Der HSV sprach von einem erheblichen Fehlverhalten.

Dompé soll um 7 Uhr morgens mit seinem Audi von einem Streifenwagen in der Innenstadt von Hamburg gestoppt worden sein. Der Alkoholtest soll einen Wert von 1,4 Promille ergeben haben. Der Wagen wurde abgestellt und der Fahrer wurde von der Polizei mit auf eine Dienststelle genommen, bestätigte die Polizei auf dpa-Anfrage, ohne Dompés Namen zu nennen. Die Polizisten hätten Alkoholgeruch wahrgenommen. Nach einer Blutprobenentnahme sei der Führerschein beschlagnahmt worden.

Unglaublich: Als Dompé das Polizeikommissariat verließ, nahm er sich nach „Bild“-Informationen einen E-Scooter, um damit nach Hause zu fahren. Dies wurde von den Beamten gesehen und die nächste Anzeige gegen Dompé verfasst.

Der HSV wurde von Dompé über den Vorfall informiert und zog Konsequenzen. Dompé wurde bis auf weiteres suspendiert.

Es ist nicht der erste Ärger, den Dompé auslöst. Im Februar 2023 war er mit seinem HSV-Kollegen William Mikelbrencis in ein illegales Straßenrennen verwickelt. Der damalige 510-PS-BMW von Dompé krachte in eine Bushaltestelle, zerlegte sie. Verletzte gab es bei dem Crash damals glücklicherweise nicht. Dompé flüchtete vom Unfallort, musste 45.000 Euro Strafe zahlen.

Dompé gilt beim HSV als einer der Unterschiedsspieler. In dieser Saison plagen ihn allerdings seit Wochen hartnäckige Achillessehnen-Probleme. Beim 0:0 im Derby beim FC St. Pauli am Freitagabend wurde Dompé nur eingewechselt.

Der Text wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, SPORT BILD, BILD) erstellt und zuerst in BILD veröffentlicht.

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