Der Lob von Gegnerin Priscilla Hon landete im Aus. Dann sackte Marina Stakusic das erste Mal auf den Boden. Sie winkelte ihr linkes Bein an und deutete auf das Zittern in ebenjenem, als die Stuhlschiedsrichterin zu Hilfe geeilt war. Es waren besorgniserregende Szenen, die sich rund um die kanadische Tennisspielerin bei den Australian Open abspielten. Denn der Krampf beim Stand von 6:1, 4:6, 3:3 war nicht der Einzige, der Stakusic ereilte.

Die 21-Jährige probierte nach kurzer Behandlung, die Erstrundenpartie fortzuführen, konnte sich aber nicht mehr richtig bewegen. Nach drei weiteren gespielten Punkten, die allesamt an Hon gingen, humpelte Stakusic in Richtung ihrer Bank. Erneut ließ sich die Kanadierin behandeln, erneut versuchte sie, trotz ihrer sichtlich erkennbaren Schmerzen weiterzuspielen.

Beim Stand von 3:5 im dritten Satz war endgültig Schluss. Wieder legte sie sich auf dem Court nieder, diesmal konnte sie ohne fremde Hilfe nicht mehr aufstehen. Stakusic musste von Krämpfen geplagt aufgeben.

Mithilfe des medizinischen Personals und Gegnerin Hon, die sich schon zuvor mehrfach bei Stakusic nach dessen Wohlbefinden erkundigt hatte, wurde diese in einen Rollstuhl gehievt und weinend und unter Applaus des Melbourner Publikums vom Platz gefahren.

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Wenig später meldete sich Stakusic selbst zu Wort. „Es kann an der Hitze liegen, es kann am Stress liegen“, sagte sie. In Melbourne herrschten am Montagnachmittag zum Zeitpunkt des Spiels Temperaturen von 30 Grad. „Ich habe so etwas noch nie erlebt, es war extrem schmerzhaft.“ Durch die Aufgabe steht Lokalmatadorin Hon in Runde zwei.

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