Es war die große Überraschung kurz nach dem Jahreswechsel. Am Vormittag des 2. Januar vermeldete der HSV, dass die Zusammenarbeit mit Sportvorstand Stefan Kuntz beendet werde. Der 63-Jährige, so teilte der Fußball-Bundesligist mit, habe den Aufsichtsrat aus persönlichen familiären Gründen um eine sofortige Beendigung seiner Tätigkeit gebeten.
Unter Kuntz, der im Mai 2024 beim HSV begonnen hatte zu arbeiten, war es dem HSV im vergangenen Jahr gelungen, nach sieben Jahren Abstinenz wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Am Aufsichtsrat der Hamburger ist es nun, einen Nachfolger zu finden.
In den kommenden Wochen werden mehrere Profile, Konstellationen und Namen diskutiert. Was Letzteres betrifft, gehört nach Informationen der „Sport Bild“ offenbar auch Oliver Bierhoff dazu – wie schon 2024, als der HSV einen Nachfolger für den damals entlassenen Jonas Boldt suchte. Der ehemalige Nationalmannschafts-Manager und Direktor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine Hamburger Vergangenheit. Bierhoff, 57 Jahre alt, spielte von 1988 an eineinhalb Jahre für den zweimaligen Europapokalsieger.
Sollte der Hamburger SV, so berichtet die „Sport Bild“, insbesondere ein neues Gesicht mit Strahlkraft in der Öffentlichkeit suchen, gilt der Europameister von 1996 und frühere DFB-Teamkollege von Kuntz neben seinen Führungsqualitäten und seiner Vergangenheit als Spieler als interessanter Kandidat. Bierhoff hatte sich nach seinem Aus beim DFB Ende 2022 selbstständig gemacht. Er betreut heute als Vermögensverwalter ehemalige Spitzensportler.
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Stürmer Downs vor Leihgeschäft
Nicht nur in Bezug auf die Führungsebene ist beim HSV viel Bewegung drin – auch in Bezug auf die Mannschaft. Wie es ausschaut, ist der jetzigen Führungsriege außerhalb des Rasens ein kleiner Derbysieg gelungen. Im Werben um die Dienste von US-Nationalspieler Damion Downs hat er sich dem Vernehmen nach gegen Werder Bremen behauptet. Wie die „Bild“ am Dienstag zuerst berichtete, befindet sich der 21 Jahre alte Angreifer des englischen Zweitligisten FC Southampton, an dem offenbar auch die Bremer interessiert waren, bereits in Hamburg.
Im Gespräch ist ein Leihgeschäft bis zum Ende dieser Saison. Downs war erst vor dieser Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln nach Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit dem US-Team zu verbessern, zieht es Downs nun wieder nach Deutschland zurück. In elf Spielen war er ohne Tor für Southampton geblieben. Für Köln hatte Downs in 42 Pflichtspielen 13 Tore erzielt.
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