Nach der WM ist vor der Premier League. Die Elite-Liga ist neben dem Masters (28. Januar bis 1. Februar) das Highlight des Darts-Frühjahres. Nun stehen die acht Spieler fest. Weltmeister Luke Littler, Luke Humphries, Gian van Veen, Michael van Gerwen, Jonny Clayton, Josh Rock, Gerwyn Price und Stephen Bunting wurden als Teilnehmer bekannt gegeben.
„Die Auswahl für die diesjährige Ausgabe war angesichts des unglaublichen Niveaus, das wir in den letzten zwölf Monaten im Dartsport gesehen haben, besonders schwierig“, sagte PDC-Geschäftsführer Matt Porter in einer Pressemitteilung.
Littler, Humphries, van Veen und van Gerwen standen dabei als Top 4 der Weltrangliste schon vorher als Starter fest. Die anderen vier Spieler erhielten eine Wildcard. Für van Veen und Rock ist es die erste Teilnahme an der Elite-Liga. Als Team-WM-Sieger und aufstrebender Star kommt die Nominierung des Nordiren Rock wenig überraschend. Auch mit dem walisischen Duo Clayton und Price war gerechnet worden. Price war bei der WM zwar bereits in der zweiten Runde am Niederländer Wesley Plaisier (0:3) gescheitert, gilt aber mit seiner extrovertierten Art aber als zu großes Zugpferd, als dass die PDC und Sky Sport als übertragender Sender auf ihn verzichten könnten.
Der letzte Platz galt als besonders umkämpft. Infrage kamen mit Stephen Bunting und Nathan Aspinall vor allem zwei Publikumslieblinge. Beide sorgen mit ihren Walk-ons regelmäßig für Stimmung („Titanium“ vs. „Mr. Brightside“) in den Hallen, beide waren bei der WM allerdings in der dritten Runde und damit früh ausgeschieden. Den Ausschlag gab schlussendlich wohl die bessere Weltranglistenposition. Bunting ist Siebter, Aspinall nur 14. „The Asp“ fehlt damit erstmals seit 2022 in der Auswahl.
Auch über eine Rückkehr des schottischen Halbfinalisten Gary Anderson war während der WM debattiert worden. Der Weltranglistensechste hatte allerdings immer wieder betont, aufgrund der vielen Reiserei und seines fortgeschrittenen Alters (Anderson ist 55) nicht mehr an dem Einladungswettbewerb teilnehmen zu wollen.
Keine Änderungen am Modus der Premier League
Am Modus wird sich trotz einiger Spekulationen um eine Erweiterung auf zehn Spieler in diesem Jahr nichts ändern. „Wir sind der Meinung, dass das aktuelle Format das beste Format für die Zuschauer vor Ort ist. Sie sehen den Gewinner noch am selben Abend“, sagte Porter zuletzt in einer Medienrunde unter Beteiligung von WELT.
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Die Spieler messen sich an 16 Spieltagen jeweils donnerstags in einem Mini-Turnier. Der Sieger jedes abends bekommt fünf Punkte für die Tabelle, der Finalist drei Punkte und die unterlegenen Halbfinalisten zwei Punkte. Alle anderen Spieler gehen leer aus. Die vier Profis mit den meisten Punkten nach 16 Wochen ziehen in die Play-offs in London am 28. Mai ein. Los geht die Premier League mit dem Abend in Newcastle am 5. Februar. In der Uber Arena in Berlin wird am 26. März gespielt.
Der Sieger der Premier League bekommt 350.000 Pfund, der Finalist 170.000 Pfund. Einen Bonus von 10.000 Pfund gibt es für jeden Tagessieg. Es zahlt nicht auf die Weltrangliste ein.
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