Ex-Nationalspieler Max Kruse blickt auf eine lange und ereignisreiche Karriere zurück. Neben 14 Länderspielen für Deutschland kam der Angreifer in seiner Laufbahn auf zehn Profistationen. In seinem Podcast „Flatterball“, den er zusammen mit dem früheren Profi Martin Harnik aufnimmt, berichtet der 37-Jährige nun detailliert über seine Gehälter.

„Viele Sachen vergesse ich aus meiner Vergangenheit, so aus den letzten 15 Jahren, aber was das Geld angeht, weiß ich eigentlich noch relativ genau, was ich so verdient habe“, sagte Kruse. Harnik fragte daraufhin: „Woran kannst du dich genau erinnern, Jahresgehälter?“ Kruse: „Nein, Monatsgehälter und Punktprämien.“

Während seiner aktiven Karriere als Fußballprofi lief der einstige Angreifer für acht unterschiedliche Vereine auf, er spielte in der Ersten und Zweiten Liga sowie für Fenerbahçe Istanbul in der türkischen Süper Lig.

Kruse erinnert sich gut und zählt seine Monatsgehälter auf: „Amateure 1250 bei Werder, erster Profivertrag 6000. St. Pauli erste Saison in der 2. Liga 12.000, zweite Saison in der 1. Liga 18.000. Freiburg erstes Jahr 30.000. Borussia Mönchengladbach 100.000, danach kam Wolfsburg, das waren 250.000. Dann Werder Bremen, auch 250.000“.

„Normal waren so etwa 5000 bis 10.000“

2019 wechselte Kruse zu Fenerbahçe, verdiente dort nach eigenen Angaben 300.000 netto. Danach ging es zu Union mit 125.000 brutto, bevor Kruse wieder nach Wolfsburg wechselte, wo er 300.000 brutto bekam. „Und dann zu Paderborn, das waren 30.000 brutto. Von 300.000 auf 30.000, was hat mich da geritten?“

Über die Prämien sagt er: „In Deutschland ist es anders als in der Türkei. In der Türkei gab es eine Siegprämie von 10.000, in Deutschland ist es pro Punkt. Bei Wolfsburg hatte ich den größten Anteil an einem Sieg, da war Punktprämie 20.000. Wenn wir da gewonnen haben, also noch mal 60 k extra. Das hat sich gelohnt, zu gewinnen. Normal waren so etwa 5000 bis 10.000. Das weiß ich nicht mehr ganz genau.“

Max Kruse beendete Ende 2023 kurz vor Weihnachten seine aktive Profikarriere. Seitdem tritt er u. a. als Influencer, Reality-Star und als Podcaster auf. Nebenbei kickt er noch beim Berliner Klub BSV Dersim II, mit dem er vergangene Saison in die Bezirksliga aufstieg. Seit dieser Saison ist der ehemalige Nationalspieler für RTL als Experte im Einsatz.

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