Nicolas Jackson ist schon in München und bereit, beim FC Bayern loszulegen. Dann aber scheitert der Wechsel des Stürmers doch noch. Der FC Chelsea reagiert auf die Verletzung eines Offensivspielers und beordert Jackson kurzfristig zurück nach London.
Fußball-Rekordmeister Bayern München hat sein nächstes Transferziel verpasst. Wie Sportvorstand Max Eberl bestätigte, ist der FC Chelsea in letzter Minute aus dem geplanten Leihgeschäft mit Nicolas Jackson ausgestiegen. "Chelsea hat uns informiert, dass sie den Spieler gerne zurückhaben wollen, nachdem wir uns gestern geeinigt haben", sagte Eberl nach dem 3:2 (2:0) beim FC Augsburg: "Jetzt ist die Situation, dass der Junge hier in München ist und wir den Jungen aber zurückschicken."
Die Bayern hatten sich mit den Londonern auf eine einjährige Leihe samt Kaufoption für Jackson geeinigt. Der senegalesische Stürmer, der zuletzt nicht mehr Teil von Chelseas Premier-League-Kader war, war am Samstag bereits in München angekommen, um seinen Medizincheck zu absolvieren. Nach der Verletzung von Stürmer Liam Delap machten die Londoner jedoch kurzfristig einen Rückzieher.
Jackson "wäre aus unserer Sicht ein sehr, sehr guter Fit gewesen, er hätte sehr, sehr gut reingepasst", sagte Eberl: "Jetzt ist die Situation gerade so und jetzt müssen wir das auch wieder versuchen zu lösen." Das Transferfenster schließt am kommenden Montag, die Bayern wollen mit einem Leihspieler noch die dünne Offensive verstärken.
Er wolle zusammen mit Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund nun "ganz in Ruhe entscheiden, was man tut, wie man es tut, was noch möglich ist", sagte Eberl: "Jeder wird nochmal sein Netzwerk und seine Kontakte aufrollen und dann schaut man eben, was möglich ist."
Es ist die nächste Schlappe für die Münchner, die sich zuvor schon vergeblich um Nick Woltemade und Florian Wirtz bemüht hatten. Die beiden Nationalspieler wechselten jedoch in die Premier League statt nach München. Woltemade schloss sich für bis zu 90 Millionen Euro durchaus überraschend Newcastle United an, während der FC Liverpool für Florian Wirtz bis zu 150 Millionen Euro auf den Tisch legte.
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