Der Lungenkrebs bei Papst Leo XIV. hat nach Angaben seiner Ärzte nicht gestreut. Untersuchungen des bei einer Operation entfernten Gewebes hätten ergeben, dass die Erkrankung lokal begrenzt gewesen sei, teilten die behandelnden Ärzte des 71 Jahre alten Oberhauptes der katholischen Kirche mit. Eine weitere Therapie sei nicht erforderlich.

Die Ergebnisse beruhten auch auf molekularbiologischen Untersuchungen des Materials, das dem Papst bei dem chirurgischen Eingriff am vergangenen Dienstag in der römischen Gemelli-Klinik entnommen wurde.

Dabei wurde dem 71-Jährigen der untere rechte Lungenlappen entfernt, in dem sich der bösartige Tumor befand.

Seinen nächsten größeren Terminen am 27. Oktober in Assisi und vor allem seiner Südamerikareise vom 6. bis 17. November nach Uruguay, Argentinien und Peru dürfte damit aus medizinischer Sicht nichts mehr im Wege stehen.

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